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	<title>Wem gehört Moabit?</title>
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		<title>Wasser-Rechnungen geschätzt oder einfach festgesetzt</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 16:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Merkwürdige Abrechnungspraktiken der Berliner Wasserbetriebe und ahnungslose Hausverwaltungen internationaler Immobilienfonds Bei uns im Haus lief Wasser, in einer Messi-Wohnung, und zwar von ca. Anfang 2009 bis Mitte 2010. Im Herbst 2009  musste der Bewohner mit Hilfe der Polizei tot aus der Wohnung geholt werden. Darauf hin war die Wohnung polizeilich versiegelt, bis etwa Mitte 2010. <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2012/02-wasser-rechnungen-geschatzt-oder-einfach-festgesetzt/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Merkwürdige Abrechnungspraktiken der Berliner Wasserbetriebe und ahnungslose Hausverwaltungen internationaler Immobilienfonds</strong></div>
<div>Bei uns im Haus lief Wasser, in einer Messi-Wohnung, und zwar von ca. Anfang 2009 bis Mitte 2010. Im Herbst 2009  musste der Bewohner mit Hilfe der Polizei tot aus der Wohnung geholt werden. Darauf hin war die Wohnung polizeilich versiegelt, bis etwa Mitte 2010. Seit Renovierung der Wohnung, 2010, haben wir wieder einen normalen Wasserverbrauch. Wer den Schaden bezahlt, ist noch nicht geklärt.</div>
<div>Interessant dabei ist das Verhalten der Wasserbetriebe.</div>
<div>Am 19.01.2009 wurde der Wasserzähler  ausgewechselt, Ausbaustand: 3.051 Kubikmeter. Also 3.051 Kubikmeter in ungefär zwei bis drei Jahren. Dies entspricht unserem Verbrauch, 19 Wohnungen, rund 30 Bewohner, welche nicht immer alle anwesend sind.</div>
<div>Im März 2009 wurde der neu eingebaute Zähler abgelesen, und wies einen wesentlich höheren Verbrauch auf, weil in der Messi-Wohnung Wasser lief, was uns erst später klar wurde. Die Wasserbetriebe setzten darauf hin den abgelesenen Endstand des vorherigen Wasserzählers (Nr.7051399) von 3.051 Kubikmeter auf 10.237 Kubikmeter hoch und schickten den Wasserzählerschein mit einem Stempel &#8220;Zweitschrift&#8221; versehen und dem Vermerk &#8220;10.237 Kubikmeter, errechnet und festgesetzt, 31. März 2009&#8243; an die Verwaltung, Tower Group.</div>
<div>Wir fragen: Mit welcher Begründung?</div>
<div>Außerdem hat die Hausverwaltung bzw. wir Mieter durch die Nebenkostenabrechnung zwei geschätzte Wasserrechnungen, für 2008 und 2007 rückwirkend erhalten, jeweils in Höhe von rund 17.000 Euro. 2007 war aber bereits von der vorherigen Verwaltung, Alpha, in Höhe von rund 6.000 Euro, Wasser und Abwasser zusammen, mit uns abgerechnet worden.</div>
<div>Für 2009 bekamen wir dann wieder eine Wasserrechnung in Höhe von rund 17.000 Euro, diesmal abgelesen. Der Grund: siehe oben, das Wasser lief.</div>
<div>Für 2010 hätte die Wasserrechnung über 4.000 Euro niedriger ausfallen müssen, da ja nicht das ganze Jahr in der Messi-Wohnung Wasser lief. Wir bekamen aber wieder eine gleich hohe Rechnung, wieder rund 17.000 Euro, diesmal geschätzt!</div>
<div>Am 19.10.2011 war der nächste Wasserzählerwechsel, Endstand: 7.514 Kubikmeter (Nr.3851204). Am 04.01.2012 bekam die Verwaltung, jetzt alt+kelber im Auftrag von Tower Group, einen Brief von den Wasserbetrieben. Der niedrige Endstand sei ihnen aufgefallen und man habe den Wasserzähler auf eigene Kosten zur Prüfung an die staatlich anerkannte Prüfstelle für Messgeräte für Wasser WC1 gegeben. Der Wasserzähler hätte nicht bestanden.  Das dazu gehörende Prüfprotokoll war nicht beigelegt, hätte aber korrekter weise beigelegt werden müssen.</div>
<div>Mit dieser Begründung setzten die Wasserbetriebe den Endstand von 7.514 auf 9.669 Kubikmeter herauf.  Das wären 9,68 Kubikmeter pro Tag, also etwa das Dreifache des Durchschnittsverbrauchs (ca. 120 Liter pro Tag pro Person)!</div>
<div>Der jetzige Wasserzähler weist derzeit, Februar 2012, einen Verbrauch von 3,90 Kubikmeter pro Tag aus!</div>
<div>Was wird da gespielt?</div>
<div>Unsere Verwaltungen geben alle Kosten ungeprüft und nicht hinterfragt an uns weiter!</div>
<div>Mignon Gräsle</div>
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		<title>4. Treffen der Reihe &#8220;Eine neue Genossenschaft für Moabit?&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 20:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. Januar haben sich 13 am genossenschaftlichen Wohnen interessierte  Moabiterinnen und Moabiter (inklusive paar Weddinger/innen) getroffen und beraten, wie es mit der Initiative weitergehen soll. Die beiden Arbeitsgruppen, von denen eine zu einem konkreten Haus gearbeitet hat und die andere Informationen für die Voraussetzung zur Gründung einer Genossenschaft eingeholt hat, berichteten von ihren Ergebnissen. <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2012/02-4-treffen-der-reihe-eine-neue-genossenschaft-fur-moabit/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Januar haben sich 13 am genossenschaftlichen Wohnen interessierte  Moabiterinnen und Moabiter (inklusive paar Weddinger/innen) getroffen und beraten, wie es mit der Initiative weitergehen soll. Die beiden Arbeitsgruppen, von denen eine zu einem konkreten Haus gearbeitet hat und die andere Informationen für die Voraussetzung zur Gründung einer Genossenschaft eingeholt hat, berichteten von ihren Ergebnissen.</p>
<p>Einen breiten Raum nahm die Diskussion darüber ein, ob eine neu gegründete Genossenschaft, die ein Haus erwirbt, das voraussichtlich noch instand gesetzt bzw. teilweise auch modernisiert werden muss, überhaupt in der Lage ist günstigere Mieten als marktüblich anzubieten, wie das bei schon länger bestehenden Genossenschaften in der Regel der Fall ist. So liegen die Mieten bei der <a href="http://www.evmberlin.de/de/index.php" target="_blank">EVM</a> zum Beispiel 10% unter der Marktmiete.</p>
<p>Viele weitere Einzelheiten wurden besprochen, zum Beispiel soll geklärt werden, ob es sinnvoll ist zuerst einen Sparverein zu gründen. Dann könnte man schon an die Öffentlichkeit gehen und von weiteren Interessierten, die die Idee unterstützen, Einlagen einsammeln. Einige glauben, dass es genügend Menschen gibt, die auch ohne eigenes Interesse zukünftig eine Genossenschaftswohnung zu beziehen, sich an dem Vorhaben beteiligen wollen, um das Wohnumfeld positiv zu beeinflussen oder um ein Haus/Häuser aus der Verwertung heraus zu lösen.</p>
<p>Rechenbeispiele wurden vorgenommen: Wenn 100 Leute jeweils 2.000 Euro einlegen und man von 10% Eigenkapital ausgeht, dann könnten möglicherweise 1,8 &#8211; 2 Mio. finanziert werden. Aber: jedes Jahr würden dann 90.000 Euro Zinsen anfallen (bei angenommenen 5%). Dazu käme noch der Instandhaltungsaufwand. An einem Haus mit z.B.  2.700 Quadratmetern Wohnfläche gerechnet, käme bei 38 Euro/qm Instandhaltung eine Miete von 5,80/qm heraus. Bei 28 Euro/qm Instandhaltung wären es immerhin noch 5 Euro Miete, netto-kalt versteht sich. Also nicht wirklich im untersten Bereich, aber langfristig natürlich sinnvoll.</p>
<p>Bis zum nächsten Treffen werden 2 neu gebildete Arbeitsgruppen &#8220;Checkliste/Ablaufplan&#8221; und &#8220;Modellrechnung&#8221; weiter machen. Das nächste Treffen findet am 22. März 2012 um 19 Uhr statt.</p>
<p>Wer Intersse hat in den Newletter [genossenschaft] aufgenommen zu werden, sendet bitte eine e-mail an: <a href="mailto:kontakt@wem-gehoert-moabit.de" target="_blank">kontakt@wem-gehoert-moabit.de</a>, Stichwort: [genossenschaft]</p>
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		<title>Birkenstraße &#8211; Häuser verkauft &#8211; Modernisierung und Umwandlung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 22:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Birkenstraße sind vor einiger Zeit zwei Häuser verkauft worden, die in der Karte unserer Initiative &#8220;Wem gehört Moabit?&#8221; noch unter der Kategorie &#8220;privater Einzeleigentümer&#8221; eingetragen sind. Es handelt sich um die Birkenstraße 21, direkt hinter dem Moa-Bogen und um die Birkenstraße 13. Während in der Birkenstraße 21 umfangreiche Modernisierungen angekündigt wurden, werden die <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2012/01-birkenstrase-hauser-verkauft-modernisierung-und-umwandlung/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Birkenstraße sind vor einiger Zeit zwei Häuser verkauft worden, die in der Karte unserer Initiative &#8220;Wem gehört Moabit?&#8221; noch unter der Kategorie &#8220;privater Einzeleigentümer&#8221; eingetragen sind. Es handelt sich um die Birkenstraße 21, direkt hinter dem Moa-Bogen und um die Birkenstraße 13.</p>
<p>Während in der Birkenstraße 21 umfangreiche Modernisierungen angekündigt wurden, werden die Wohnungen der Birkenstraße 13 kurz nach dem Verkauf des Hauses in einschlägigen Immobilienportalen als Eigentumswohnungen von der <a href="http://home.immobilienscout24.de/14546702/content/511735" target="_blank">RM Real Estate Management GmbH</a> <a href="http://home.immobilienscout24.de/14546702/offers/AppartmentBuy/listed/Aktualit%C3%A4t/0" target="_blank">zum Verkauf</a> angeboten.</p>
<p>Diese Informationen gaben Mieter/innen der Häuser bei einer Mieterversammlung der Anfang letzten Jahres <a title="MoabitOnline" href="http://www.moabitonline.de/7335" target="_blank">zwangsversteigerten Häuser</a> Birken- / Ecke Perleberger Straße, die vergangenen Freitag in der Bruno-Lösche-Bibliothek stattfand, bekannt.</p>
<p>Mieter/innen, deren Wohnung verkauft wurde oder verkauft werden soll, brauchen nicht in Panik zu geraten. Eigenbedarf kann vom neuen Wohnungseigentümer erst nach 7 Jahren angemeldet werden. Wichtig ist, sich genau über die eigenen Rechte zu informieren. Dazu hat die <a href="http://www.bmgev.de/" target="_blank">Berliner Mietergemeinschaft</a> eine <a href="http://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2012/me-single/article/umwandlung-und-wohnungsverkauf-1.html" target="_blank">Informationsschrift</a> herausgegeben. Die Infoblätter des <a href="http://www.berliner-mieterverein.de/start.htm" target="_blank">Berliner Mieterverein</a>s sind dagegen den Mitgliedern vorbehalten und mit Password geschützt.</p>
<p>Am besten man verständigt sich mit den anderen Mietparteien im Haus, eine Mieterversammlung oder zunächst vielleicht auch nur eine Aussprache unter denen, die sich schon kennen, kann gegenseitige Solidarität befördern. Allgemeine Hinweise zum <a href="http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/eigentuemerwechsel.html?tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=2c5cc58b7af2d2fd8cb5b92d5cdace7f" target="_blank">Eigentümerwechsel</a> sind hier zu finden, genauso wie Informationen zur <a href="http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/modernisierung.html?tx_ttnews[backPid]=14&amp;cHash=092bdbfb6b0353ded31c7f4b279b12c2" target="_blank">Modernisierung</a> und eine <a href="http://www.bmgev.de/mietrecht/infoschriften.html" target="_blank">Liste der Infoschriften</a> als pdf-Ausgaben. Wichtig! Erst sich gründlich informieren und dann entscheiden!</p>
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		<title>Taekker-Mieter organisieren sich: jedenfalls in Kreuzberg und Friedrichshain</title>
		<link>http://wem-gehoert-moabit.de/2011/12-taekker-mieter-organisieren-sich-jedenfalls-in-kreuzberg-und-friedrichshain/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 18:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der Mietenstopp-Blog Anfang Dezember berichtet kamen zur Taekker-Versammlung der Mieten-AG im Graefekiez mehr als 80 Mieter/innen aus den betroffenen Häusern. Es wird eine massive Umwandlungswelle in Eigentumswohnungen vermutet. Die betroffenen Mieter/innen haben eine neue Webseite in Wiki-Form &#8220;taekker-watch&#8221; aufgesetzt, auf der die einzelnen Häuser ihre Berichte einstellen können. Es ist noch nicht sehr viel <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2011/12-taekker-mieter-organisieren-sich-jedenfalls-in-kreuzberg-und-friedrichshain/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der <a href="http://mietenstopp.blogsport.de/2011/12/08/grosse-resonanz-bei-taekker-mieterinnen/" target="_blank">Mietenstopp-Blog</a> Anfang Dezember berichtet kamen zur Taekker-Versammlung der <a href="http://www.graefe-kiez.de/" target="_blank">Mieten-AG im Graefekiez</a> mehr als 80 Mieter/innen aus den betroffenen Häusern. Es wird eine massive Umwandlungswelle in Eigentumswohnungen vermutet. Die betroffenen Mieter/innen haben eine neue Webseite in Wiki-Form &#8220;<a href="http://taekkerwatch.plutz.net/index.php/Hauptseite" target="_blank">taekker-watch</a>&#8221; aufgesetzt, auf der die einzelnen Häuser ihre Berichte einstellen können. Es ist noch nicht sehr viel drin, die Termine, an denen <a href="http://taekker.de/" target="_blank">Taekker</a> die Aufmaße der Wohnungen vorgenommen hat zum Beispiel. Das ist notwendig um Abgeschlossenheitsbescheinigungen zu beantragen, die für eine Umwandlung in Eigentumswohnungen notwendig sind. Dann ist natürlich auch der Link enthalten zum Haus <a href="http://www.7plus1.info/7plus1.info/Willkommen.html" target="_blank">Graefe-/Bökhstraße</a>, das sich schon seit einiger Zeit wehrt und eine umfangreiche Informationsseite erstellt hat. In diesem Haus wurde die Firma Ziegert als <a title="MieterEche Nr. 349, September 2011" href="http://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2011/detailansicht/article/taekker-und-ziegert-im-graefekiez.html" target="_blank">Entmietungsspezialist</a> eingesetzt, die auch in Moabit bekannt ist, hier allerdings eher als <a title="MoabitOnline zur Werftstraße 2 und Stephanstraße 61" href="http://www.moabitonline.de/6397" target="_blank">Vermarkter</a> von mehr oder weniger Luxusimmobilien.</p>
<p>Auch die Berliner Mietergemeinschaft hat <a href="http://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/taekker-mieter-lassen-sich-nicht-verkaufen.html" target="_blank">berichtet</a>. Und in <a href="http://mietenstopp.blogsport.de/2011/08/31/graefekiez-taekker-mieterverdraengung-nach-finanzmarktkrise/" target="_blank">diesem Artikel</a> ist der Zusammenhang mit der Finanzkrise deutlich herausgearbeitet. Die dänische Mutterfirma ist pleite, auch im Zusammenhang mit Bankpleiten und die Berliner Immobilien werden als Rettungsplan verkauft.</p>
<p>Rechte von Mietern, die von Umwandlung in Eigentum betroffen sind, sind in dieser <a href="http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/umwandlung-und-wohnungsverkauf.html" target="_blank">Infoschrift</a> der Berliner Mietergemeinschaft ausführlich dargestellt. Weitere Links zu <a href="http://taekkerwatch.plutz.net/index.php/Rechtliche_Infos" target="_blank">Mietrechtsinfos</a> sind hier zusammengestellt.</p>
<p>Was ist eigentlich in den Moabiter Taekker-Häusern los? Wir haben den Eindruck in Kreuzberg sind Mieter/innen ungleich aktiver. Oder liegt es daran, dass es in Moabit nur wenige Taekker-Häuser gibt?</p>
<p><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/215519.beton-gold-wird-verscherbelt.html" target="_blank">Artikel</a> zur Umwandlung in Eigentumswohnungen bei Taekker.</p>
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		<item>
		<title>3. Treffen der Reihe &#8220;Eine neue Genossenschaft für Moabit?&#8221;</title>
		<link>http://wem-gehoert-moabit.de/2011/12-3-treffen-der-reihe-eine-neue-genossenschaft-fur-moabit/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 18:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 28. November, trafen sich neun Interessierte um die Gründung einer neuen Genossenschaft für Moabit voran zu treiben. Das heißt: entschieden ist es noch nicht, ob sie wirklich eine neue Genossenschaft gründen werden oder vielleicht doch versuchen wollen, mit einem geeigneten Haus an eine bereits bestehende Genossenschaft heran zu treten. Eine Kleingruppe hatte vor einiger <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2011/12-3-treffen-der-reihe-eine-neue-genossenschaft-fur-moabit/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. November, trafen sich neun Interessierte um die Gründung einer neuen Genossenschaft für Moabit voran zu treiben. Das heißt: entschieden ist es noch nicht, ob sie wirklich eine neue Genossenschaft gründen werden oder vielleicht doch versuchen wollen, mit einem geeigneten Haus an eine bereits bestehende Genossenschaft heran zu treten.</p>
<p>Eine Kleingruppe hatte vor einiger Zeit einen Moabiter Altbau bestehend aus Vorderhaus und zwei Seitenflügeln besichtigt, der als Objekt in Frage kommen könnte. Carl-Georg Schulz, Architekt und  Bausachverständiger der Initiative &#8220;Wem gehört Moabit?&#8221; berichtete, dass die Bausubstanz des Hauses einen guten Eindruck macht. Es gibt allerdings gewissen Modernisierungsbedarf. Außerdem stehen Wohnungen leer. Aufgrund des positiven Ergebnisses des Besichtigungstermins hat sich eine Arbeitsgruppe aus vier Personen gebildet, die an diesem Objekt weiterarbeitet und zum Beispiel ein Gespräch mit dem Eigentümer vorbereitet.</p>
<p>Eine zweite Arbeitsgruppe, die ebenfalls aus vier Personen besteht, arbeitet an der Vorbereitung zur Gründung einer Genossenschaft. Die einzelnen schauen sich die Informationen der Verbände an, führen mit einzelnen Berliner Genossenschaften Gespräche und tragen diese Infomationen bei der Arbeitsgruppensitzung im Januar zusammen.</p>
<p>Das 4. Treffen der Reihe &#8220;Eine Genossenschaft für Moabit?&#8221; wird am 26. Januar 2012 um 19 Uhr im B-Laden stattfinden. Wer in die Mailingliste [genossenschaft] aufgenommen werden möchte, schreibt bitte eine Mail an: <a href="mailto:kontakt@wem-gehoert-moabit.de" target="_blank">kontakt@wem-gehoert-moabit.de</a> mit dem Stichwort [genossenschaft].</p>
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		</item>
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		<title>Hausverwaltung GMRE macht Mietern Probleme</title>
		<link>http://wem-gehoert-moabit.de/2011/11-hausverwaltung-gmre-macht-mietern-probleme/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Oktober-Ausgabe des MieterMagazin des Berliner Mietervereins e.V. berichtet Birgit Leiß unter dem Titel &#8220;Dubiose Abrechnungen&#8221; über die Praktiken der Hausverwaltung GMRE Consultants GmbH, die auch in Moabit einige Häuser verwaltet. Mietern wird der Rat gegeben Betriebskostenabrechnungen genau unter die Lupe zu nehmen, bevor horrende Nachzahlungen bezahlt werden. Nein, eigentlich ist das in jedem <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2011/11-hausverwaltung-gmre-macht-mietern-probleme/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Oktober-Ausgabe des MieterMagazin des <a href="http://mieterschutz-berlin.de/index.htm" target="_blank">Berliner Mietervereins e.V.</a> berichtet Birgit Leiß unter dem Titel &#8220;<a title="Java Script muss aktiviert sein" href="http://mieterschutz-berlin.de/magazin/online/mm1011/hauptmm.htm?http://mieterschutz-berlin.de/magazin/online/mm1011/101111a.htm" target="_blank">Dubiose Abrechnungen</a>&#8221; über die Praktiken der Hausverwaltung <a href="http://www.gmre.de/" target="_blank">GMRE</a> Consultants GmbH, die auch in Moabit einige Häuser verwaltet. Mietern wird der Rat gegeben Betriebskostenabrechnungen genau unter die Lupe zu nehmen, bevor horrende Nachzahlungen bezahlt werden. Nein, eigentlich ist das in jedem Fall wichtig, schließlich will man seine Vorauszahlungen korrekt abgerechnet habn. In dem Artikel geht es um einen aktuellen Fall aus dem Wedding, wo Dachrinnenreinigungen und Sperrmüllabfuhr berechnet wurden, die nie stattgefunden haben. Aber auch Mieter aus Moabit berichten von Problemen.</p>
<p>Eigentümer der Häuser ist die &#8220;Gabriel International Ltd.&#8221; aus London. Insgesamt wurden 2008 3.000 Wohnungen verteilt über ganz Berlin verwaltet (MM,  Mai 2008).  Das MieterMagazin hatte bereits im <a title="Undurchsichtiges Zweierprogramm" href="http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0508/hauptmm.htm?http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0508/050809a.htm" target="_blank">Mai 2008</a> und <a title="Haustürinkasso für Mängelbeseitigung" href="http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0108/hauptmm.htm?http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0108/010812b.htm" target="_blank">Januar/Februar 2008</a> über undurchsichtige Betriebskosten bzw. Mängelbeseitigung berichtet.</p>
<p>Rouven Kerstan, Geschäftsführer von GMRE,  gehört gleichzeitig die hauseigene Reparaturfirma &#8220;G-Force&#8221; und der &#8220;LAN.SKY Hausmeisterservice&#8221;, alle mit Sitz in der Schlüterstraße 37. Auch die für den Winterdienst und Gartenpflege zuständige Firma &#8220;<a href="http://gebaeudereinigung.janotte-wache.de/" target="_blank">Janotte &amp; Wache Gebäudemanagement GmbH</a>&#8221; hatte dort ihren <a title="Janotte &amp; Wache, Schlüterstraße 37" href="http://www.janotte-wache.de/index_en.html" target="_blank">Sitz</a>, scheint zwischenzeitlich aber umgezogen zu sein. Mit diesen Firmenverschachtelungen, die allerdings eine gängige Praxis sind, lassen sich überhöhte Kosten leicht verdecken.</p>
<p>Das MieterMagazin kommt zu dem Schluss, dass der GMRE &#8220;ein Spitzenplatz in den Top Ten der unbeliebtesten Vermieter sicher wäre, wenn es eine solche gäbe&#8221;. In zahlreichen <a title="ReclaBox" href="http://de.reclabox.com/beschwerde/12715-gmre-consultants-berlin-zockt-uns-hausverwaltung-gmre-ab" target="_blank">Internetbeiträgen</a> klagen Mieter über schlechte Erreichbarkeit, verschleppte Mängelbeseitigung und dubiose Betriebskostenabrechnungen. Zur Zeit sind einige Häuser zum Verkauf im Angebot, eines davon auch in 10553 Moabit, sowie ein ausgebautes Dachgeschoss in 10559 Moabit.</p>
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		<title>Dossier zur Mietenpolitik übergeben</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 13:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[50 Mieterinnen und Mieter aus neun Häusern der Bezirke Schöneberg, Prenzl&#8217;berg, Neukölln, Kreuzberg  und Mitte haben am 8. November den beiden Verhandlungsführern von SPD und CDU ein mietenpolitisches Dossier &#8220;Recht auf Stadt für Alle&#8221; überreicht.  Herr Gaebler (SPD) und Herr Krömer (CDU), die die Koalitionsverhandlungen zum Thema Stadtentwicklung weiterführen wollten, müssen sich mit den Problemen <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2011/11-dossier-zur-mietenpolitik-ubergeben/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>50 Mieterinnen und Mieter aus neun Häusern der Bezirke Schöneberg, Prenzl&#8217;berg, Neukölln, Kreuzberg  und Mitte haben am 8. November den beiden Verhandlungsführern von SPD und CDU ein <a title="pdf" href="http://mietenstopp.blogsport.de/images/Mietendossier2011.pdf" target="_blank">mietenpolitisches Dossier</a> &#8220;Recht auf Stadt für Alle&#8221; überreicht.  Herr Gaebler (SPD) und Herr Krömer (CDU), die die Koalitionsverhandlungen zum Thema Stadtentwicklung weiterführen wollten, müssen sich mit den Problemen der Berliner Mieter/innen gründlich auseinandersetzen.</p>
<p>Dazu listet das 28seitige Dossier viele unterschiedliche Probleme anhand von Beispielhäsuern auf und stellt konkrete Forderungen. Die Aktion fand eine breite mediale Öffentlichkeit. Presseartikel und <a title="Mietenpolitisches Dossier wird überreicht" href="http://mietenstopp.blogsport.de/2011/11/08/389/" target="_blank">diesem Beitrag</a> im Mietenstopp-Blog. Hier die <a href="http://mietenstopp.blogsport.de/2011/11/08/presseerklaerung-zum-mietenpolitischen-dossier/" target="_blank">Presseerklärung</a> und <a title="erster Film" href="http://mietenstopp.blogsport.de/2011/11/10/heinrichplatz-tv-zur-dossier-uebergabe/" target="_blank">zwei</a> <a title="zweiter Film" href="http://mietenstopp.blogsport.de/2011/11/13/wir-koennen-die-miete-nicht-mehr-zahlen/" target="_blank">Film</a>e.</p>
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		<title>Neue Verwaltung für Tower Group Häuser</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 21:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur eine neue Verwaltung? Oder sind die Häuser wieder verkauft worden, fragen sich einige Moabiter Mieterinnen und Mieter. Mehrere Häuser in der Lübecker Straße und einige in der Putlitzstraße gehören dem börsennotierten Unternehmen Tower Group A/S aus Dänemark, das in Berlin und Nordrhein-Westfahlen insgesamt etwa 10.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten besitzt, davon 4.200 in Berlin. Viele <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2011/11-neue-verwaltung-fur-tower-group-hauser/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur eine neue Verwaltung? Oder sind die Häuser wieder verkauft worden, fragen sich einige Moabiter Mieterinnen und Mieter.</p>
<p>Mehrere Häuser in der Lübecker Straße und einige in der Putlitzstraße gehören dem börsennotierten Unternehmen <a href="http://www.towergroup.dk/Index.asp?ID=36" target="_blank">Tower Group A/S</a> aus Dänemark, das in Berlin und Nordrhein-Westfahlen insgesamt etwa 10.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten besitzt, davon 4.200 in Berlin. Viele dieser Immobilien sind in einem eher schlechten Erhaltungszustand. Es sieht auch nicht so aus, als ob die Häuser erhalten oder in einen besseren Zustand versetzt werden sollen, sondern viele Mieter haben den Eindruck, dass bewusst Instandhaltung vernachlässigt wird. Der <a href="http://wsws.org/de/2011/aug2011/miet-a11.shtml" target="_blank">katastrophale Gasunfall</a> mit 6 Todesopfern in Köpenick ereignete sich in einem Haus der Tower Group. Eine weitere Firma, die mit sogenannten <a title="Deutschlandfund" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1407763/" target="_blank">Schrottimmobilien</a> dickes Geld machen wollte? Schließlich müssen Menschen irgendwo wohnen, Mietzuschüsse der Kommunen garantieren ein stabiles Einkommen, erst wenn der Leerstand gravierend steigt, wird es problematisch. <a href="http://www.qype.com/place/1487659-Tower-Wohnen-Berlin" target="_blank">Hier</a> finden sich Berichte von Tower Group Mietern aus Berlin.</p>
<p>Im Berliner MieterEcho (Nr. 342/Sept. 2010) wurde ausführlich berichtet, wie sich das <a href="http://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2010/detailansicht/article/titel-bewirtschaften-aber-nicht-bauen.html" target="_blank">Fondsmodell</a> für Wohnungsimmobilien seit der Jahrtausendwende immer  weiter ausgebreitet hat. Allerdings taucht unter den dort beschriebenen <a href="http://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2010/detailansicht/article/titel-neue-akteure-auf-dem-berliner-wohnungsmarkt.html" target="_blank">neuen Akteuren</a> auf dem Berliner Wohnungsmarkt die Tower Group nicht auf, dafür aber die conwert, auf die wir später noch einmal stoßen werden.  Seit 2006 hat die Tower Group deutsche Wohnungsbestände in großem Umfang aufgekauft, doch geriet das Unternehmen schon bald in <a title="Thomas-daily" href="https://www.thomas-daily.de/news/morningnews/id/0512215262322806" target="_blank">finanzielle Schwierigkeiten</a>. Seit März 2010 gibt es einen neuen Mehrheitseigentümer (59%) die <a href="http://www.bxrgroup.com/selected-current-investments.php" target="_blank">BXR Real Estate Investment</a> aus den Niederlanden. Die BXR Group ist auf vielen Feldern aktiv, von Bergbau über Landwirtschaft, zu Medien, Chemie und Logistik, um nur einige zu nennen. Dennoch ist die Aktie weiter im <a href="http://www.boerse-go.de/Tower-Group-Aktie" target="_blank">Abwärtstrend</a>. Am 25. August 2011 wurde aus Wuppertal über die Insolvenz von zwei Tower Group Tochterfirmen <a href="http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/toechter-der-tower-group-geraten-in-schieflage-1.747219" target="_blank">berichtet</a>, hier haben die Handwerker das Nachsehen. Auch aus Wuppertal berichten genervte Mieter bei <a href="http://www.qype.com/place/1490720-Tower-Wohnen-Wuppertal" target="_blank">qype</a>. Manchmal scheinen Online-Beschwerden auch zu helfen, wie <a title="ReclaBox" href="http://de.reclabox.com/beschwerde/33167-tower-group-dk-daenemark-abwasserrohrbruch-leck-wird-nicht-beseitigt">hier</a> zu lesen ist.</p>
<p>Verwaltet wurden alle Häuser der Tower Group A/S in Deutschland bisher von der<a href="http://tower-wohnen.de/" target="_blank"> Tower Management GmbH</a>, mit dem Berliner Sitz in der Alten Jacobstraße 83/84. Die Tower Management GmbH ist aus den alpha Immobilien hervorgegangen, die zuvor unter derselben Adresse für die Verwaltung zuständig waren. Deren Geschäftsführer Sodenkamp fiel einem mysteriösen <a title="Der Spiegel" href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,642355,00.html" target="_blank">Mord</a> zum Opfer. Vertretungsberechtigte Geschäftsführer der Tower Management GmbH sind heute Friedrich Thiele und Kai Wolfram. Kürzlich, zum 1. November 2011, wurde die Verwaltung der Tower Group Häuser abgegeben an die <a href="http://www.altundkelber.de/unternehmen/unternehmen.asp" target="_blank">alt+kelber</a> Immobiliengruppe. Wieder unter derselben Adresse, Alte Jacobstraße. Die beiden genannten Geschäftsführer unterschrieben für den Eigentümer Tower Group. Mieter fragen sich jetzt, wurde wirklich nur die Verwaltung abgegeben oder ist das Haus wieder verkauft worden? alt+kelber mit Hauptsitz in Heilbronn verwalten laut eigener Webseite zur Zeit 49.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in Deutschland. Seit Oktober 2007 gehört das Unternehmen zur österreichischen <a href="http://www.conwert.at/web/at/view.php?MENUEID=156&amp;USERNAME=&amp;TEMPID=" target="_blank">conwert</a> Immobiliengruppe. Die Spezialität dieses Unternehmens ist eigentlich Wohnungsverkauf bzw. Privatisierung. Laut Webseite hat alt+kelber bisher über 46.000 Wohnungen verkauft.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zynisch: Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Steigende Mieten stoppen &#8211; Berlin ist kein Zoo! In Berlin steigen die Mieten. Anfang September demonstrierten über 5000 Menschen gegen die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt und forderten einen Mietenstopp, d.h. eine Begrenzung der Mieten. Jahrelang hat die rot-rote Regierung durch den Verkauf landeseigener Wohnungen und die Förderung von Privatisierungen maßgeblich zu dem beigetragen hat, <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2011/10-zynisch-lange-nacht-der-wohnungsbesichtigungen/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mietenstopp.blogsport.de/" target="_blank">Steigende Mieten stoppen</a> &#8211; Berlin ist kein Zoo!</p>
<p>In Berlin steigen die Mieten. Anfang September demonstrierten über 5000 Menschen gegen die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt und forderten einen Mietenstopp, d.h. eine Begrenzung der Mieten. Jahrelang hat die rot-rote Regierung durch den Verkauf landeseigener Wohnungen und die Förderung von Privatisierungen maßgeblich zu dem beigetragen hat, was sich mehr und mehr als beginnende Wohnungsnot herausstellt. Der Unterschied zu den Positionen der Grünen – von der FDP und der CDU ganz zu schweigen – ist aber minimal. Die Parteien handeln im Interesse von VermieterInnen und Immobilienunternehmen. Für sie wird der Berliner Wohnungsmarkt immer lukrativer. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Situation für die meisten Berliner MieterInnen immer schwieriger wird.</p>
<p>Wie ein Aprilscherz wirkt in diesem Zusammenhang die „<a href="http://www.lange-nacht-der-wohnungsbesichtigungen.de/" target="_blank">Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen</a>“, zu der das  europaweit aktive und der Deutschen Telekom zugehörige Unternehmen ImmobilienScout24 einlädt. Mit Bussen sollen Interessierte vom Alexanderplatz aus in acht verschiedene Berliner Kieze gebracht und so die (meist überteuerten) Angebote schmackhaft gemacht werden. Mit dabei sind auch sogenannte City-Guides, also Tourismusführer, die nebenbei direkt die jeweiligen Kieze präsentieren sollen. In der Ankündigung schwafelt ImmobilienScout24 von „Insider-Tipps“, „ausgefallenen Läden, populären Bars und Ausgehmöglichkeiten“. Die Ankündigung ist ein Hohn für alle, die potentiell von den steigenden Mieten in den Innenstadtbezirken verdrängt werden oder bereits verdrängt wurden.</p>
<p>Der schleichende soziale Austauschprozess der seit Jahren in den Berliner Innenstadtbezirken stattfindet, wird mit der „Langen Nacht der Wohnungsbesichtigungen“ zum Event. Der Anklang an die „<a href="http://www.lange-nacht-der-museen.de/" target="_blank">Lange Nacht der Museen</a>“ ist kaum zufällig. Abseits des offensichtlichen Eigenwerbenutzens für ImmobilienScout24 stellt die „Lange Nacht“ so eine neue Qualität der Stadtvermarktung dar. Das darf nicht unwidersprochen bleiben. Verschiedene Initiativen rufen dazu auf, die „Lange Nacht“ zu stören, die Möglichkeiten der Wohnungsbesichtigungen für kreative Aktionen zu nutzen und den TeilnehmerInnen und City-Guides deutlich zu machen, dass Berlin kein großes hippes Freilichtgehege ist, sondern eine Stadt der Klassengegensätze, in der die Armen und Geringverdienenden durch eine Offensive von Politik, Tourismus- und Immobilienwirtschaft mehr und mehr an den Rand gedrängt werden.</p>
<p>Deshalb: Kommt am 20. Oktober um 18 Uhr zum Alexanderplatz (Berliner Congress Center). Setzt Euch mit in die Busse und besucht die verschiedenen angebotenen Wohnungen. Macht den VeranstalterInnen deutlich: Berlin ist kein Zoo!  Schluss mit den steigenden Mieten!</p>
<p>Nähere Informationen über die Wohnungsangebote und die Busrouten findet Ihr unter:</p>
<p><a href="http://www.lange-nacht-der-wohnungsbesichtigungen.de" target="_blank">www.lange-nacht-der-wohnungsbesichtigungen.de</a></p>
<p>Text übernommen aus der Mailingliste des Forum &#8220;Vorsicht Wohnungsnot&#8221;.<br />
Das Bündnis &#8220;Steigende Mieten stoppen!&#8221; ruft zu einer &#8220;<a href="http://mietenstopp.blogsport.de/2011/10/12/lange-nacht-der-wohnungsbesetzungen-20-10/" target="_blank">Langen Nacht der Wohnungsbesetzungen</a>&#8221; auf.</p>
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		<title>Wieder Zwangsversteigerungen in Moabit</title>
		<link>http://wem-gehoert-moabit.de/2011/09-wieder-zwangsversteigerungen-in-moabit/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 16:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wgm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits am Freitag, 2. September wurden im Amtsgericht Tiergarten (Lehrter Straße) zwei Eigentumswohnungen (1-Zimmer) im Haus Rathenower Straße 30 versteigert. In diesem Monat ebenso wie im Oktober stehen eine ganze Reihe Zwangsversteigerungen von Moabiter Wohnungen an. Bis auf eine Ausnahme handelt es sich um Eigentumswohnungen. Zum Beispiel am 9. September um 10 Uhr eine 2-Zimmerwohnung <a href='http://wem-gehoert-moabit.de/2011/09-wieder-zwangsversteigerungen-in-moabit/'>[... weiter]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits am Freitag, 2. September wurden im Amtsgericht Tiergarten (Lehrter Straße) zwei Eigentumswohnungen (1-Zimmer) im Haus Rathenower Straße 30 versteigert. In diesem Monat ebenso wie im Oktober stehen eine ganze Reihe Zwangsversteigerungen von Moabiter Wohnungen an. Bis auf eine Ausnahme handelt es sich um Eigentumswohnungen.</p>
<p>Zum Beispiel am 9. September um 10 Uhr eine 2-Zimmerwohnung in Alt-Moabit 121, Verkehrswert 83.000 Euro oder am 16. September um 10 Uhr eine 2-Zimmerwohnung in der Zinzendorfstraße 17, Verkehrswert 123.000 Euro. Am 23. September waren gleich drei Versteigerungstermine hintereinander angesetzt, immer im Abstand von einer Stunde. Der erste Termin wurde allerdings zwischenzeitlich aufgehoben. Es handelte sich um eine 1-Zimmerwohnung in der Quitzowstraße 135 für 18.000 Euro. Aber auch für die beiden anderen Wohnungen werden erstaunlich niedrige Verkehrswerte aufgerufen: eine 3-4-Zimmerwohnung im Eckhaus Wilhelmshavener Straße 37/Quitzowstraße 105 für 2.000 Euro (aber Vorsicht im Gutachten ist von Schwammbefall und Hausbock die Rede) und eine 2-Zimmerwohnung im gleichen Haus für 29.000 Euro.</p>
<p>Am 30. September dann eine Kuriosität. Um 9 Uhr versteigert das Amtsgericht eine 2-Zimmerwohnung im Haus Perleberger Straße 50. Das ist das schon seit langem leerstehende Haus dessen Putz vollkommen abgeschlagen ist. Nur unten im Souterain ist seit einiger Zeit ein Motorradhändler eingezogen. Verkehrswert sage und schreibe: 1 Euro! Eine Stunde später werden dann 46 Wohnungen aus den Jahren 1982/83 mit Erbbaurecht in der Stromstraße 25-26 und 26A versteigert. Knapp 3 Millionen Verkehrswert.</p>
<p>Auch im Oktober geht es weiter mit Terminen am 14., 21. und 28.10. Eine 2-Zimmerwohnung in der Ufnaustraße 1/ Huttenstraße 26A aus dem Wiederaufbauprogramm für 50.000 Euro Verkehrswert sowie mehrere 3- und eine 4-Zimmerwohnung in der Wilhelmshavener Straße 38 bzw. Quitzowstraße 104. Alle diese Wohnungen gehörten einem Eigentümer. Überhaupt gibt es anscheinend Häuser, in denen Zwangsversteigerungen häufiger vorkommen. Wer weitere Hintergrundinfos hat, kann gerne kommentieren.</p>
<p>Wie findet man nun die Verkehrswertgutachten und weitere Informationen zu den Zwangsversteigerungen? Ganz einfach auf dem <a href="http://www.zvg-portal.de/index.php?button=Termine%20suchen" target="_blank">ZVG-Portal</a>. In die Suchmaske muss man dann nur noch Berlin und Tiergarten eingeben und schon erscheint eine Liste mit Links zu den einzelnen Objekten.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass an Moabit interessierte Menschen, die ihre Wohnung auch selbst bewohnen wollen, zum Zuge kommen und nicht welche, die Ferienwohnungen einrichten oder auf steigende Mieten spekulieren.</p>
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