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SUMMARY:Kundgebung gegen Leerstand - Perleberger Straße 13
DESCRIPTION:Hier stehen etwa 10 Wohnungen leer – genehmigt vom Bezirks
 amt !!\n\nBitte Hygieneregeln einhalten: Mund-Nasen-Schutz und 1\,5 Me
 ter Abstand!\n\n6 Jahre nach Inkrafttreten des Zweckentfremdungsverbot
 sgesetz (Erklärung s. Rück­seite) und 6 Jahre nach den ersten Proteste
 n steht der Runde Tisch gegen Gentrifizierung in Moabit wieder vor dem
  Haus Perleberger Straße 13. Schon im Mai 2014 waren 13 Klingel­schild
 er mit „Leerstand“ über­klebt. Mieter*innen und Aktivist* innen von „W
 em gehört Moabit?“ meldeten den Leerstand mehrmals. Antwort bekamen si
 e nicht – das ist im Verfah­ren nicht vorgesehen. Tätig wurde das Bezi
 rksamt scheinbar erst\, als sich auch der Bezirks­bürgermeister einges
 chaltet hatte. Auch nach 6 Jahren sind 11 der 13 Wohnungen trotz der e
 igentlich strengen gesetzlichen Regelung nicht vermietet. Wie kann das
  sein?\n\nDer Leerstand wurde „zur Sanierung“ genehmigt\, wie das Bezi
 rksamt pauschal auf eine schriftliche Anfrage*) der Bezirksverordneten
  K. Mayer von Juni 2017 im August ant­wortete. Es handelte sich um 9 W
 ohnungen\, von denen heute nur 2 vermietet sind\, wie eine erneute Anf
 rage des Bezirks­verordneten F. Bertermann in 2020 ans Tageslicht brac
 hte. Dieser ist auch zu entnehmen\, dass die gesetzlichen Fristen weit
 gehend Makulatur sind: der schon 2014 bestehende Leerstand war im Deze
 mber 2015 bis Ende Oktober 2016 genehmigt worden. Nach Ablauf der Fris
 t wurden keine Sanktionen verhängt. Im August 2017 wurden Verlänge­run
 gsanträge für den Leerstand gestellt\, die im Juni 2019 (nach 1\,5 Jah
 ren) bis Ende 2020 genehmigt wurden. Es stehen aber noch weitere Wohnu
 ngen leer\, für die keine Genehmigung beantragt oder erteilt wurde.\n\
 nEinzelne Baumaßnahmen im Haus wurden durchgeführt\, aber zum überwieg
 enden Teil nicht in den leeren Wohnungen. Verschönerungsmaßnahmen\, wi
 e ein Anstrich der Fassade deuten auf Verkaufspläne hin. Es liegt nahe
 \, dass die Genehmigung nur ein Vorwand ist um Zeit zu gewinnen.\n\nDi
 eses Beispiel zeigt\, dass das Gesetz selbst in Zeiten großer Wohnungs
 not kaum wirkt. Die Verwaltung wird an der Nase herum geführt. Nach Ke
 nntnis der Mieter ist die Eigentümerin der Perleberger 13 eine Privatp
 erson. Möglicherweise verfügt sie tatsächlich nicht über die Mittel fü
 r die Finanzierung von umfangreichen Sanierungen. Wie kann eine solche
  Konstella­tion aufgelöst werden\, damit die Wohnungen wieder genutzt 
 werden können? In den 1980er Jahren wurden auch in diesem Haus Vereinb
 arungen getroffen\, denen zufolge Mieter ihre Wohnungen selber ausbaue
 n durften und im Gegenzug weniger Miete zahlen mussten. Davon profitie
 ren beide Vertragsparteien und sie könnten ein Vorbild sein für Häuser
 \, in denen lang­fristiger Leerstand mit den vorhandenen Mitteln nicht
  beseitigt werden kann.\n\nWir fordern das Bezirksamt auf:\n\n 	beginn
 en Sie Verfahren für die nicht genehmigten leerstehenden Wohnungen!\n 
 	arbeiten Sie mit Mieter*innen\, die Zweckentfremdung melden\, vertrau
 ensvoll (unter Wahrung der Anonymität gegenüber Vermietern\, Anwälten 
 und Dritten) zusammen!\n 	kontrollieren Sie die Angaben für Genehmigun
 gen genau (Plausibilität reicht nicht)!\n\nWir fordern die MeTeOr Haus
 verwaltung-Immobilien GmbH auf:\n\n 	Schließen Sie faire Verträge mit 
 Mieter*innen\, die bereit sind die Wohnungen selbst auf den gewünschte
 n Standard herzurichten\, im Gegenzug zu günstigen Mieten.\n\n*) Nrn. 
 der Anfragen: 0144/V – 0818/V – 0910/V beim Link: https://www.berlin.d
 e/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online
 /ka040.asp
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong><u>Hier stehen etwa 10 Wohnung
 en leer – genehmigt vom Bezirksamt !!</u></strong><strong><u><img load
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 ttps://wem-gehoert-moabit.de/wp-content/uploads/2020/08/kundgebung_lee
 rstand-250.jpg alt= width=320 height=250 /></u></strong><br>\n<br>\nBi
 tte Hygieneregeln einhalten: Mund-Nasen-Schutz und 1\,5 Meter Abstand!
 </p>\n<p><strong>6 Jahre nach Inkrafttreten des Zweckentfremdungsverbo
 tsgesetz</strong> (Erklärung s. Rück­seite) und 6 Jahre nach den erste
 n Protesten steht der Runde Tisch gegen Gentrifizierung in Moabit wied
 er vor dem Haus Perleberger Straße 13. Schon im Mai 2014 waren 13 Klin
 gel­schilder mit „Leerstand“ über­klebt. Mieter*innen und Aktivist* in
 nen von „Wem gehört Moabit?“ meldeten den Leerstand mehrmals. Antwort 
 bekamen sie nicht – das ist im Verfah­ren nicht vorgesehen. Tätig wurd
 e das Bezirksamt scheinbar erst\, als sich auch der Bezirks­bürgermeis
 ter eingeschaltet hatte. Auch nach 6 Jahren sind 11 der 13 Wohnungen t
 rotz der eigentlich strengen gesetzlichen Regelung nicht vermietet. Wi
 e kann das sein?</p>\n<p>Der Leerstand wurde „<em>zur Sanierung</em>“ 
 genehmigt\, wie das Bezirksamt pauschal auf eine schriftliche Anfrage*
 <sup>)</sup> der Bezirksverordneten K. Mayer von Juni 2017 im August a
 nt­wortete. Es handelte sich um 9 Wohnungen\, von denen heute nur 2 ve
 rmietet sind\, wie eine erneute Anfrage des Bezirks­verordneten F. Ber
 termann in 2020 ans Tageslicht brachte. Dieser ist auch zu entnehmen\,
  dass die gesetzlichen Fristen weitgehend Makulatur sind: der schon 20
 14 bestehende Leerstand war im Dezember 2015 bis Ende Oktober 2016 gen
 ehmigt worden. Nach Ablauf der Frist wurden keine Sanktionen verhängt.
  Im August 2017 wurden Verlänge­rungsanträge für den Leerstand gestell
 t\, die im Juni 2019 (nach 1\,5 Jahren) bis Ende 2020 genehmigt wurden
 . Es stehen aber noch weitere Wohnungen leer\, für die keine Genehmigu
 ng beantragt oder erteilt wurde.</p>\n<p>Einzelne Baumaßnahmen im Haus
  wurden durchgeführt\, aber zum überwiegenden Teil nicht in den leeren
  Wohnungen. Verschönerungsmaßnahmen\, wie ein Anstrich der Fassade deu
 ten auf Verkaufspläne hin. Es liegt nahe\, dass die Genehmigung nur ei
 n Vorwand ist um Zeit zu gewinnen.</p>\n<p>Dieses Beispiel zeigt\, das
 s das Gesetz selbst in Zeiten großer Wohnungsnot kaum wirkt. Die Verwa
 ltung wird an der Nase herum geführt. Nach Kenntnis der Mieter ist die
  Eigentümerin der Perleberger 13 eine Privatperson. Möglicherweise ver
 fügt sie tatsächlich nicht über die Mittel für die Finanzierung von um
 fangreichen Sanierungen. Wie kann eine solche Konstella­tion aufgelöst
  werden\, damit die Wohnungen wieder genutzt werden können? In den 198
 0er Jahren wurden auch in diesem Haus Vereinbarungen getroffen\, denen
  zufolge Mieter ihre Wohnungen selber ausbauen durften und im Gegenzug
  weniger Miete zahlen mussten. Davon profitieren beide Vertragsparteie
 n und sie könnten ein Vorbild sein für Häuser\, in denen lang­fristige
 r Leerstand mit den vorhandenen Mitteln nicht beseitigt werden kann.</
 p>\n<p><strong><u>Wir fordern das Bezirksamt auf</u></strong><u>:</u><
 /p>\n<ul>\n<li>beginnen Sie Verfahren für die nicht genehmigten leerst
 ehenden Wohnungen!</li>\n<li>arbeiten Sie mit Mieter*innen\, die Zweck
 entfremdung melden\, vertrauensvoll (unter Wahrung der Anonymität gege
 nüber Vermietern\, Anwälten und Dritten) zusammen!</li>\n<li>kontrolli
 eren Sie die Angaben für Genehmigungen genau (Plausibilität reicht nic
 ht)!</li>\n</ul>\n<p><strong><u>Wir fordern die MeTeOr Hausverwaltung-
 Immobilien GmbH auf:</u></strong></p>\n<ul>\n<li>Schließen Sie faire V
 erträge mit Mieter*innen\, die bereit sind die Wohnungen selbst auf de
 n gewünschten Standard herzurichten\, im Gegenzug zu günstigen Mieten.
 </li>\n</ul>\n<p>*<sup>)</sup> Nrn. der Anfragen: 0144/V – 0818/V – 09
 10/V beim Link: <a href=https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-ver
 waltung/bezirksverordnetenversammlung/online/ka040.asp>https://www.ber
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